Burgruine Altendorf
in Essen-Burgaltendorf
Burgruine Altendorf Die Wasserburg Altendorf entstand um 1180 während der Machtkämpfe in Westdeutschland als Stützpunkt der Kölner Erzbischöfen gegen das benachbarte Herzogtum Westfalen im romanischen Stil mit Vorburg und separatem Burgturm.
Ab 1252 werden als Lehnsherren die "Herren von Altendorf" genannt, die als Ministeriale im Dienste des Grafen von der Mark und der Essener Fürstäbtissin stehen. Sie geben der Burg und der Ansiedlung ihren Namen.
Nach der Schlacht bei Worringen wird der ursprüngliche Stützpunkz zu einer romanischen Burganlage ausgebaut, die in der Folgezeit um 1390 durch Vermählung an die Familie von Vittinghoff-Schell geht. Anfang des 15. Jahrhunderts erfolgt der Umbau der Burg im romanischen Stil, ehe sie 1535 einen weiteren Umabu im Stil der Renaissance erfährt. Dabei wird die Vorburg vergrößert und höhergelegt.
Die Linie der damaligen Besitzer, das Geschlecht Schellenberg, stirbt um 1600 aus. Nach dem Streit um die Erbschaft bleiben die Erben des Capitain Mangelmann, die Familien Mumm zu Schwarzenstein und Mangelmann, bis 1852 Besitzer der Anlage. Bereits um 1750 wird die Burg von ihnen als Adelssitz aufgegeben und an Kötter verpachtet. 1852 kaufen die Landwirte Mintrop und Kellermann das Burggelände, ehe 1858 die Gemeinde Altendorf/Ruhr die bereits ziemlich verfallene Burg erwirbt. Sie errichtet aus den Steinen der Anlage eine Schule.
Bereits 1903 kam es zu ersten baulichen Sicherungsmaßnahmen, inbesondere zur Schließung einer groß gewordenen Bresche in der Nordmauer des Burgturms. Aber erst in den Jahren von 1957 bis 1969 wurde eine umfassende Restaurierung der gesamten Anlage verwirklicht.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig
Parkmöglichkeiten:
direkt an der Burgruine
Essen & Trinken:
Restaurant auf dem Burggelände
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
Der Bergfried war bei unserem Besuch nicht von innen zu besichtigen, da die zu ihm führende Brücke eingestürzt war. Sie soll aber demnächst wieder hergestellt werden.