Burgruine Beilstein
in Beilstein
Burgruine Beilstein Um 1080 stand hier ein kleiner Vorgängerbau, der um 1200 schon verschwunden war. Erbaut wurde die Nachfolgeanlage von dem Grafen von Calw. Erstmals wird die Burg "Bilistein" um 1236 genannt. Später war die Anlage im Besitz des Markgrafen von Baden , ab 1340 kam Burg und Ort in Besitz von Württemberg. Die Zwingeranlage, welche die Burg umgibt, wurde Anfang des 16. Jahrhundert erbaut. Zerstört wurde die Burg vermutlich erstmals im Bauernkrieg. 1683 wurde Beilstein durch die Franzosen niedergebrannt. Die Anlage zerfiel und wurde aufgegeben. Ab 1898 wurde sie von dem Denkmalpfleger Albert Benz archäologisch untersucht und von Robert Vollmöller unter Mitwirkung von Otto Piper, dem bekannten Burgenforscher, teilweise wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung des aufgebauten Wohngebäudes durch einen Brand wurde das Projekt aufgegeben. Heute steht an dieser Stelle eine Gaststätte.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig
Parkmöglichkeiten:
etwa 5 Gehminuten von der Burg entfernt
Essen & Trinken:
Burgrestaurant 'Hohenbeilstein'
Übernachtung:
nein
Tipps & Tricks:
Die Ruine wird auch "Burg Metternich" genannt.