Jagdschloss Bergfeld
bei Eisenschmitt
Jagdschloss Bergfeld Der Düsseldorfer Unternehmer Hugo von Gahlen ließ im Jahre 1900 als Eigentümer des so genannten Franzosenwaldes auf einem Plateau für sich und seine Gäste ein Jagdschloss erbauen. Als Architekten verpflichtete er den Düsseldorfer Max Wöhler (1860 - 1922), der später auch für den Bau des Schlosses Garath verantwortlich war.
Dieses erste Gebäude bildet heute den westlichen Teil des Schlosses und wurde 1911 erweitert, um die Anlage als Wohnsitz der Familie nutzen zu können. Im Jahre 1914 erfolgte der Bau eines separaten Gebäudes, in dem eine Kegelbahn errichtet wurde.
Gahlen nutzte das Anwesen bis zu seinem Tod im Jahre 1938. Es verblieb bis 1998 im Besitz seiner Nachkommen, der Familie von Berghes, und wurde während des Zweiten Weltkrieges zeitweilig als Sitz des Generalstabs der VII. Armee genutzt. Nachdem erst Franzosen und Amerikaner das Schloss besetzt hatten, wurde es nach Kriegsende an den Caritasverband als Tuberkulose-Heilanstalt vermietet. Von 1962 bis 1998 nutzte es dann die Josefs-Gesellschaft, die dort durch die Schönstatter Marienschwestern ein Internat für schwerst-körperbehinderte Kinder unterhielt.
1998 wurde Schloss Bergfeld verkauft, zum Teil renoviert und wird seitdem ausschließlich privat genutzt.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
!!! keine !!!
Parkmöglichkeiten:
Wenn man denn dann unbedingt will (und kann): direkt an der Burg.
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, weswegen es durchaus möglich ist, dass man das weitläufige Schlossgelände gar nicht betreten kann, weil das Haupttor verschlossen ist.