Brömserburg
in Rüdesheim
Brömserburg Es ist zu vermuten, dass bereits im frühen Mittelalter die merowingischen Rheinfranken auf den Fundamenten eines römischen Kastells einen Verwaltungssitz errichtete, aus dem um das Jahr 1000 die "Niederburg" entstand. Im 12. Jahrhundert, unter der Verwaltung der Erzbischöfe von Mainz, die zugleich Kurfürsten des Deutschen Reiches waren, wurde die Burg als Amtssitz und Zollstation ausgebaut. Nachdem die Zollstation 1228 in die weiter stromabwärts gelegene Burg Ehrenfels verlegt worden war, diente die Niederburg jahrelang als Sitz der Ritter von Rüdesheim, von deren letztem Zweig, den Brömsern, sie ihren heutigen Namen "Brömserburg" erhielt.
Nach einer bewegten Geschichte gelangte die Burg im frühen 19. Jahrhundert in den Besitz der Grafen von Ingelheim, die sie im romantischen Stil wohnlich ausbauten und zur Attraktion vieler Rheinreisenden der damaligen Zeit machten. 1941 wurde die Burg von der Stadt Rüdesheim erworben und um 1950 dem Museum für Geschichte des Weines - kurz "Weinmuseum Brömserburg" geannt, zur Verfügung gestellt.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
Mitte März bis 31.10. täglich 9:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass: 17:15 Uhr)
Eintritt: für Erwachsene 3,00 EUR, für Jugendliche/Studenten 2,00 EUR, für Kinder (bis 14) 1,00 EUR
Parkmöglichkeiten:
eine bis 5 Gehminuten entfernt rund um die Burg (kostenpflichtig)
Essen & Trinken:
Weinproben (mit Führung) möglich - hicks ;*)
Übernachtung:
nein
Tipps & Tricks:
In der Burg befindet sich das Rheingauer Weinmuseum.