Burg Brohleck
in Brohl-Lützing
Burg Brohleck Erste Erwähnung findet die Burg Brohleck 1325, als Burggraf Johann V. von Rheineck eine Burg zu Brule im Einverständnis mit seiner Gemahlin Margarets dem Trierer Kurfürsten und Erzbischof Balduin als Lehen anträgt. Ein erhaltenens Tonnengewölbe unter dem heute villenartigen Schlossbau stammt jedoch nachweislich aus dem 11. Jahrhhundert.
Der Trierer Kurfürst vergab die Burg an die Pfalzgrafen, so dass die Burg als Lehen aus zweiter Hand (Afterlehen) an die kurkölnische Grafenfamilie von Rheineck ging. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts befindet sie sich bereits im Eigenbesitz der Burggrafen.
Unterhalb der eigentlichen Hauptburg enstand im späteren Mittelalter vielleicht durch Erbteilung ein zweites Burghaus. Über das Geschlecht derer von Metternich zu Brohl gelangte die "untere Burg", von der im Jahre 1850 noch ein Turm vorhanden gewesen sein soll, an die Grafen von der Leyen.
1888 kam das obere Burghaus an J. B. Michiels, der es im Jahre 1891 erweitern ließ. Im Ostflügel sind die Reste der alten Burg verbaut, ansonsten stammt die Anlage aus dem 17. Jahrhundert. Sie kam über das Geschlecht von der Hees in den Privatbesitz der Familie Dinget und befand sich anschließend lange Zeit in Gemeindebesitz, ehe sie Eingang in das Burgenimperium von Herbert Hillebrand fand. Nach dessen Insolvenz kaufte der Urgoßenkel des letzten Burgbewohners im Jahre 2003 die Burg und will sie in den kommenden Jahren wieder herrichten.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig von außen
Parkmöglichkeiten:
5 Gehminuten von der Burg entfernt im Ort
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
"Die Burg befindet sich in Privatbesitz (!) und wird derzeit von ihren neuen Besitzern (seit März 2003) "auf Vordermann" gebracht. In den nächsten Jahren soll sie restauriert werden (u.a. sind ein kleines Hotel und Gastronomie geplant). Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass man zur Zeit bei einem Besuch vor dem verschlossenen Burgtor steht.