Schloss Bürresheim
bei Mayen
Schloss Bürresheim Der erste namentlich bekannte Besitzer von Bürresheim war 1158 Eberhard von Neumagen an der Mosel. Sein Sohn Heinrich verkaufte seinen Burganteil dem Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg, erhielt ihn aber als Lehen zurück. 1281 erwarb auch der Trierer Erzbischof einen Anteil; seither gibt es die sogenannte Kölner und die Trierer Burghälfte. Um 1360 wurden die Herren von Bürresheim das letzte Mal erwähnt. 1473 kaufte Gerlach von Breidbach (Rheinbreitbach), einen Teil der Burg. Bis 1500 entstanden der nördliche Wohnbau im Ostteil der Burg und der mächtige Rundturm. 1659 wurden die von Breidbach Alleinbesitzer von Bürresheim und ließen die barocken Häuser erbauen. Emmerich Joseph von Bürresheim war von 1763–1774 Kurfürst von Mainz. Bürresheim fiel später an einen Enkel der Schwester des letzten Breidbach auf Bürresheim, an den Grafen Klemens Wenzeslaus von Renesse, dessen Nachkommen das Schloß bewohnten und 1938 mit einem großen Teil der Ausstattung an die Rheinprovinz verkauften. Seit 1946 ist Bürresheim Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
Karwoche bis 30.09. täglich 9:00 bis 18:00 Uhr,
01.10. bis 30.11. und 01.01.bis Sonntag vor Ostern täglich 9:00 bis 17:00 Uhr
(Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung, mit Eintritt)
Parkmöglichkeiten:
direkt an der Burg
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks: