Dasburg
in Dasburg
Dasburg Die Burg gab dem Ort Dasburg den Namen. Der nicht gesicherten Überlieferung nach, diente die Dasburg, deren erste Wehranlagen etwa 850 errichtet wurden, als Fluchtburg der Prümer Mönche vor den Normannen. Die Burg war vermutlich ein Geschenk König Pippins an das Prümer Kloster. Aufzeichnungen ihres Abtes Caesarius erwähnen Anfang des 13. Jahrhunderts die Burg als Besitz der Abtei, die an den Grafen von Vianden zum Lehen gegeben war. Ihre strategische Bedeutung war der Schutz der Grafenburg Vianden.
Im 15. Jahrhundert fiel die Burg an die Grafen von Nassau, wechselte in der Folgezeit mehrmals den Besitzer und gehörte zuletzt dem Hause Oranien.
Die Burg wurde nach der Besetzung Dasburgs durch französische Revolutionstruppen im Jahre 1794 von Napoleon 1811 an seinen Kardinal Oudinot geschenkt, der sie 1813 für 4400 Franken auf Abbruch versteigern ließ.
Von der einstigen mächtigen Anlage sind die 22 Meter hohe Ruine des Bergfrieds, der als Wohn- und Wehrturm diente, sowie die Umfassungsmauern des äußeren Burgberings samt Burgtor erhalten geblieben.
Unter preußischer Herrschaft wurden Schloss und Güter Staatseigentum.
Heute kümmert sich die Denkmalpflege des Landes Rheinland-Pfalz um die Burgruine, bei deren Renovierungsarbeiten die Fundamente eines großen Verlieses freigelegt wurden.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig
Parkmöglichkeiten:
direkt an der Ruine
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks: