Ebernburg
in Bad Münster
Ebernburg Im Verlaufe ihrer Geschichte wechselte die Ebernburg zahlreiche Male den besitzer. 1214 gehörte sie den Grafen Saarbrücken aus dem Hause Leiningen, 1312 bereits den Raugrafen von der Altenbaumburg und 1381 dann den Grafen von Sponheim. 1437 wurde die Burg aufgeteilt unter den Erben Kurpfalz, Baden, Veldenz.
1448 gelangten Vierfünftel der Burg in den Besitz des Ritters von Sickingen, dessen Nachfahre, Schweikard von Sickingen, die Burg mit allen Anlagen 1482 gänzlich in seinen Besitz bringt.
1505 wurde sie von ihrem wohl bekanntesten Besitzer Franz von Sickingen den zeitbedingten Erfordernissen angepasst, der die Burg 1520 als Herberge der Gerechtigkeit verfolgten Anhänger Martin Luthers als Zufluchtsort zur Verfügung stellte.
1523 aber wurde die Burg zerstört und die Familie von Sickingen vertrieben, die aber 1542 erneut in deren Besitz gelangt. Die Söhne der Familie bauten die Burg wieder auf. Aber am Ende des 17 Jahrhunderts wurde sie wieder durch französische Truppen zerstört.
1771 verzichtete die Familie von Sickingen endgültig auf ihre Burgrechte, und 1798 wurde die Burg französisches Dominalgut. 14 Jahre später ging die Burg in Privatbesitz über.
1914 erwarb die Ebernburg-Stiftung die Burg und verpachtet sie ab 1950 an den Ebernburg-Verein, der an ihr bis 1977 umfangreiche Aufbau- und Instandsetzungsarbeiten vorgenommen hat.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig nur von außen
Parkmöglichkeiten:
direkt vor der Burg
Essen & Trinken:
Restaurant 'Ritterstube'
Übernachtung:
Familienappartments sowie Einzel- und Doppelzimmer
Tipps & Tricks:
In der Burg befindet sich die Evangelische Familienferien- und Bildungsstätte Ebernburg.