Ehrenburg
bei Brodenbach
Ehrenburg 1125 erfolgt im Gebiet der Untermosel der Bau der Ehrenburg.
Friedrich I. Barbarossa schlichtet 1161 einen Streit um ihren Besitz zwischen dem Erzbischof von Trier und dem Pfalzgrafen Hermann von Stahleck. Der Pfalzgraf soll die Burg als Unterlehen an den Ritter von Ehrenberg geben. Der ganze Vorgang bleibt jedoch Theorie, denn die Herren von Ehrenberg denken nicht an Unterwerfung.
Nach dem Tod des Stahleckers gibt der Kaiser die Ehrenburg 1162 als pfälzisches Lehen an seinen Halbbruder, Konrad von Hohenstaufen.
Gegen den Erzbischof Balduin von Trier schließen sich 1331 die Häuser Waldeck, Schöneck, Eltz und Ehrenberg zur "Eltzer Fehde" zusammen. In der "Eltzer Sühne" verpflichten sich 1335 die Streiter zum Frieden; der Lehensbrief Barbarossas wird erneuert.
Bis 1640 wechselt die Burg mehrfach ihre Besitzer, bis im Zuge des 30jährigen Krieges die Spanier bis 1651 die Burg besetzen.
1689 wird die Burg dann von französischen Besatzern teils gesprengt und sieht einer ungewissen und bewegten Zukunft entgegen.
1991 kommt die Burg in den Besitz von Gerhard Kurz und Thomas Schulz-Anschütz.
Seit 1992 wird die Ehrenburg durch den gemeinnützigen Freundeskreis der Ehrenburg e.V. aus privaten Mitteln erhalten und erfolgreich wiederaufgebaut.

(Quelle: www.burgen.de)

 
Fakten



Öffnungszeiten:
Ostersonntag bis 31.10. mittwochs bis samstags 10:00 bis 16:00 Uhr, sonn- und feiertags 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: für Erwachsene 4,50 EUR, für Kinder 3,50 EUR (an Tagen mit Themenfesten: für Erwachsene 7,00 EUR, für Kinder 5,00 EUR)
Parkmöglichkeiten:
etwa 15 Gehminuten entfernt oberhalb der Burg
Essen & Trinken:
nur mit Vorbestellung
Übernachtung:
kleines Hotel im Marstall der Burg
Tipps & Tricks:
Zum Zeitpunkt unseres Besuchs gab es auch ohne Voranmeldung ein paar Leckereien in der Burggaststätte.