Genovevaburg
in Mayen
Genovevaburg Die Genovevaburg zeigt deutlich zwei Bauabschnitte: die um 1280 begonnene Oberburg, ein unregelmäßiges Viereck aus Schieferbruchstein mit turmbewehrten Ecken, und die niedriger gelegenen Barockbauten aus Basaltlava. Diese wurden nach 1700 unter Kurfürst Johann Hugo von Orsbeck, dessen Wappen das schöne Portal schmückt, erbaut. Seit 1803 ist sie Privatbesitz. 1891 und 1902 wurde sie teilweise durch Feuer zerstört, um 1918 nach den Auflagen der Denkmalpflege vollständig umgebaut zu werden, wodurch die Erhaltung dieses historisch wertvollen Bauwerks gesichert wurde. Die Sage verlegt hierhin den Wohnsitz der tugendhaften Genoveva, angeblich die Gattin des Pfalzgrafen Siegfried. Sehenswert ist der gut erhaltene Goloturm (32 m hoch, 3,60 m starke Mauern) mit einem Verlies und Mauergefängnissen. Vom Museum aus zugänglich bietet er einen einzigartigen Rundblick über die Stadt. An die Sage erinnert das Brunnendenkmal von Prof. Burger am Aufgang zur Burg. Den schönsten Blick auf die Burg und die anschließende Stadtmauer hat man vom Boemundring aus. Am Rosengarten der Burg befindet sich der Eingang zum begehbaren Wehrgang auf der Stadtmauer.
1938 erwarb die Stadt Mayen die Genovevaburg, den Kaufpreis stellte der Eifelverein zur Verfügung. Die im letzten Krieg zerstörten Anbauten wurden mittlerweile wieder errichtet.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig von außen
Museum: Mitte Februar bis Ende November dienstags bis freitags 10:00 bis 12.30 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr, samstags sowie sonn- und feiertags 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr (mit Eintritt)
Parkmöglichkeiten:
etwa 5 Gehminuten von der Burg entfernt in der Stadt
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
In einem Teil der Burg befindet sich das Eifelmuseum Mayen.