Burgruine Greene
in Kreiensen
Burgruine Greene 1308 durch die Edelherren von Homburg auf einem Bergsporn im Leinetal erbaut, diente die Burg Greene dem Schutz der Homburger Güter und einer wichtigen Handelsstraße über die Leine. Als 1409 der letzte männliche Homburger starb, entbrannte ein Streit um das Erbe, denn die Burg war vertraglich dem Braunschweiger Herzogshaus vermacht worden, womit der Bischof von Hildeheim nicht einverstanden war. 1414 überließen ihm deshalb die Welfen unter Wahrung eines Rückkaufsrechts die Anlage für 12.000 rheinische Gulden und erwarben sie im Jahr 1499 für die gleiche Summe zurück. Die Burg wurde nachfolgend zum Sitz des herzoglichen Amtes Greene.
Auf Geheiß des Markgrafen Albrecht von Brandenburg-Kulmbach wurden der Ort und die Burg Greene 1553 durch Vollrad von Mansfeld zerstört, im Anschluss daran aber von Herzog Heinrich dem Jüngeren wieder aufgebaut.
Nachdem die Anlage während des 30jährigen Krieges einige Zerstörungen erfahren hatte und nach der Schlacht bei Lutter in die Hand der Kaiserlichen gefallen war, erging im Dezember 1694 durch die Braunschweiger Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich die Anordnung, die Burg aufzugeben. Da sie ab 1704 nur noch von Tagelöhnern bewohnt wurde, verfiel sie allmählich. Bereits 1757 war im wesentlichen nur noch der 25 Meter hohe Bergfried der Anlage erhalten. In früherer Zeit bestand sie aus einer Vor- und einer Kernburg, wobei der Bergfried die Grenze zwischen den beiden Abschnitten bildete. Heute sind nur noch der wieder aufgebaute Turm, Teile der Ringmauer und ein Torbogen zur Kernburg erhalten.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
01.04. bis 30.10. täglich 08.00 bis 20.00 Uhr
Parkmöglichkeiten:
5 Gehminuten von der Burgruine entfernt, irgendwo im Ort
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks: