Altes Schloss
in Grevenbroich
Altes Schloss Die Anfänge der Grevenbroicher Anlage liegen im Dunkel der Geschichte, sie könnte aber wie die nahe gelegene Burg Hochstaden schon im 10. Jahrhundert gegründet worden sein. Fest steht, dass das heutige Grevenbroich aus einer Burg samt Siedlung entstand, die im 12. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Kessel waren. Diese trugen ihn 1273 den Erzbischöfen von Köln zu Lehen auf. Nachdem das Grafenhaus 1304 ausgestorben war, fiel die Burg Grevenbroich an die Grafen von Jülich, die im 15. Jahrhundert daraus den Sitz eines Amtmannes machten. Zur gleichen Zeit wurde die Anlage wohl vollständig umgebaut, erhalten ist von der Bausubstanz dieser Zeit jedoch nur noch der Palas. Im 16. Jahrhundert erfolgte der Ausbau der Anlage zu einem repräsentativen Schloss mit Parkanlage, das 1678 durch französische Truppen stark beschädigt wurde.
Nachdem französische Revolutionstruppen 1794/95 das linksrheinische Gebiet und damit auch Grevenbroich besetzt hatten, wurde das Schloss Grevenbroich französisches Nationaleigentum. Die Domänenverwaltung verkaufte es 1802 an den ehemaligen jülichschen Amtmann und späteren Bürgermeister Grevenbroichs. Bis 1938 blieb die Anlage in Privatbesitz, ehe sie in jenem Jahr die Stadt Grevenbroich kaufte. Seitdem fanden zahlreiche Restaurierungen und Wiederaufbauten der zur Schlossanlage gehörigen Gebäude statt. So wurden das Portal samt anschließendem Fachwerkhaus in den 1960er Jahren niedergelegt und anschließend mit dem historischen Material wiederaufgebaut. Auch die sich direkt an den Palas anschließenden Gebäude stammen in ihrer heutigen Form aus dem 20. Jahrhundert.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig von außen
Parkmöglichkeiten:
direkt am Schloss
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks: