Burgruine Hardenberg
in Nörten-Hardenberg
Burgruine Hardenberg Durch das Erzbistum Mainz zur Sicherung zweier Handelswege gegründet, findet die Burg Hardenberg um 1101 als "Vestes Haus" erstmals urkundlich Erwähnung. Im Jahr 1098 fand Ruthard, der Erzbischof von Mainz, dort Schutz vor der Verfolgung Heinrich IV, an dessen Sturz er maßgeblich beteiligt gewesen war. 1287 belagerten die Herzöge Heinrich, Albrecht und Wilhelm von Braunschweig die Burg, die zu jener Zeit im Besitz der Herren von Rosdorf, einem Mainzer Ministerialengeschlecht, war. Im gleichen Jahr wurde die Anlage samt Ortschaft Nörten an die Grafen von Hardenberg verpfändet. Durch Erbteilung wandelte sich die Burg zu einer Ganerbenburg, deren beiden Teile nach ihrer Lage Vorderhaus und Hinterhaus genannt wurden. Als das Vorderhaus im März 1698 bei einem großen Gewitter zusammenbrach, uog die Linie "Vorderhaus" zuerst nach Göttingen um und anschließend in das neu errichtete Schloss Hardenburg am Fuße des Burgbergs. 1720 verließ auch die Linie "Hinterhaus" die Burganlage.
1840 wurden die Burgreste saniert und eine Zugbrücke, ein Eingangstor sowie ein neuer Turm im Stil der Neogotik errichtet. Weitere Restaurierungsarbeiten folgten 1962, bei denen auch Ausgrabungen durchgeführt wurden. Die Burg ist bis heute im Besitz der Familie von Hardenberg, die auf einem ehemaligen Gutshof unterhalb der Ruine ein Hotel, eine Gastronomie und einen Spirituosenvertrieb betreibt.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig
Entgeltliche Führungen: Sonn- und feiertags 12.30 und 15.30 Uhr
Parkmöglichkeiten:
5 Geh- und Steigminuten von der Burgruine entfernt
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks: