Burgruine Hardenstein
bei Witten
Burgruine Hardenstein Hardenstein am linken Ruhrufer ist eine der sagenumwobensten Burgen des Ruhrgebietes. Unbelegt ist die Überlieferung, wonach Karl der Grosse die Burg einst dem Sachsenführer Wittekind nach dessen Taufe geschenkt haben soll. Weitaus sicherer sind die Berichte, denen zufolge Burgruine Hardenstein im 14. Jahrhundert als Erweiterung eines älteren romanischen Turmhauses (vermutlich 13. Jahrhundert) entstanden ist. Aus jener Zeit stammen auch Reste des gotischen Haupthauses und die beiden runden Ecktürme. Bis zum Jahre 1469 residierte hier die Familie von Hardenstein, deren Angehörige in Diensten der Erzbischöfe von Köln oft als Raubritter auftraten.
Nach dem Aussterben der Hardensteiner zur Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg unter immer wieder wechselnden Besitzern zwar stets bewohnt, doch kaum instand gehalten, so dass sie als Wohnstätte zur Mitte des 18. Jahrhunderts aufgegeben werden musste und schnell verfiel. Erst in den Jahren 1974 bis 1980 wurde die Ruine durch kommunales und privates Engagement gesichert und teilweise rekonstruiert.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig
Parkmöglichkeiten:
etwa 12 Gehminuten entfernt - irgendwo in der Wallachei
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
Die Ruine ist schwer zu finden, da sie irgendwo im Nirgendwo liegt und nicht ausgeschildert ist. Wir empfehlen dem geneigten Besucher einen detaillierten Stadtplan von Witten, in dem Burgen und Burgruinen verzeichnet sind.
Bei etwas schlechterem Wetter ist darüber hinaus festes/wasserdichtes Schuhwerk angeraten!