Ruine Kasselburg
bei Pelm
Ruine Kasselburg Erbaut wurde die Kasselburg im 12.Jahrhundert von den Grafen von Castel. 1291 ist sie im Besitz der Grafen von Manderscheid. 1452 gehörte sie zu Kurtrier, wurde aber zurückerworben. Nach einer wechselvollen Erbgeschichte fiel die Burg nach dem Dreißigjährigen Krieg an den Herzog von Arenberg. Der preußische Geheimrat Georg Bärsch veranstaltete bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts Sammlungen um den 37 m hohen achtgeschossigen Doppelturm aus der Mitte des 14. Jahrhundert zu restaurieren und mit einer Treppe auszustatten. Er diente seinen Erbauern als Wohnturm. Aus der gleichen Periode stammt der dreigeschossige Palas mit der westseitig angebauten Kapelle. Zu den ältesten Teilen der Burganlage gehört der an der Ostseite des Burghofs gelegene Bergfried. Reste der Wohn- und Wirtschaftsgebäude , die sich an die im 15. Jahrhundert erweiterte Ringmauer lehnten, befinden sich in der auf diese Weise erweiterten Vorburg. Innerhalb der in den letzten Jahrzehnten vorbildlich restaurierten Burganlage, die sich nun im Eigentum des Landkreises Daun befindet, sind große Greifvogelgehege des Adler und Wolfspark Kasselburg untergebracht.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
01.03. bis 31.10. täglich 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass: 17:00 Uhr),
01.11. bis 23.12. und 15.01. bis 28.02. samstags und sonntags 11:00 bis 16:00 Uhr,
26.12. bis 14.01. täglich 11:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt für Erwachsene: 4,00 EUR, für Kinder und Jugendliche 3,00 EUR
Parkmöglichkeiten:
eine Gehminute von der Burg entfernt
Essen & Trinken:
Schnellrestaurant 'Adlerhorst'
Übernachtung:
nein
Tipps & Tricks:
Die Burg liegt in einem Adler- und Wolfspark, für den der Eintritt entrichtet werden muss, um zur Burg zu gelangen.