Wasserschloss Lütetsburg
in Hage - Lütetsburg
Wasserschloss Lütetsburg 1212 lässt Lütet Maninga bei Norden den sogenannten Uthof errichten. Der Behauptung, dass es sich zu dieser Zeit bereits um eine Burg im eigentlichen Sinne gehandelt haben soll, stehen die "Broekmer Willküren" entgegen. Die Willküren verboten bis etwa 1300 das Bauen von festen Häusern von über 12 Fuß Höhe, die von Mauern und Gräben umgeben waren. Fest steht jedoch, dass im 14. Jahrhundert schwere Sturmfluten den Stammsitz der Häuptlinge Manninga zerstörten, und in Folge dessen der Häuptlingssitz nach Lütetsburg verlegt wurde. Die dortige, zu dieser Zeit bereits existierende Burg wurde ausgebaut.
Nach ihrer Verwüstung 1514 durch die "Schwarze Garde" in der "Sächsischen Fehde" wurde sie 1557-1576 von Unico Manninga wieder aufgebaut. Durch Heirat seine Tochter Hyma 1581 mit Graf Wilhelm von In- und Kniphausen fiel die Lütetsburg an die gräfliche Familie, deren Erben noch heute im Besitz der Burg sind.
Ein unglücklicher Sturz des Tannenbaums im Jahre 1897 führte zum Abbrennen der Burg. Das daraufhin im friesischen Barockstil neu aufgebaute Gebäude wurde im 2. Weltkrieg zerbomt. Den Rest besorgte ein Großfeuer im Jahre 1956.
Der heutige Bau entstand erst in den Jahren von 1957 bis 1962 und steht auf den Grundmauern des 16. Jahrhunderts.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig nur von außen

Schlosspark:
Mai - September: täglich 8:00 bis 20:00 Uhr,
Oktober bis April: täglich 8:00 bis 17:00 Uhr
Parkmöglichkeiten:
direkt am Schloss
Essen & Trinken:
Café (nur in den Sommermonaten)
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
In der Burg befindet sich ein Seniorenwohnheim, weshalb der Zurtritt auf das Burggelände Besuchern nicht gestattet ist!
Wenn man den großen Schlosspark bei eher schlechtem Wetter besuchen möchte, ist festes und wasserdichtes Schuhwerk wärmstens zu empfehlen!