Wasserburg Metternich
in Metternich
Wasserburg Metternich Im Jahre 1316 wird erstmals ein Geschlecht erwähnt, das den Namen Metternich trug und als Wap-pen den Löwen führte.
Die Burg ging vom Kölner Erzbischof zu Lehen, wurde 1348 anlässlich einer Erbteilung zwischen vier Brüdern aktenkundig und blieb bis zum Jahre 1692 in Familienbe-sitz.
Der letzte Freiherr von und zu Metternich verkaufte 1692 Burg und Herrschaft an den kur-kölnischen Geheimrat und Staatssekretär Franz Wilhelm von Schönheim. Nach dem Tod des letzten Schönheim von Metternich erbten seine Vettern den Besitz, der kunstsinnige Kölner Weihbischof Clemens August von Merle und sein Bruder Josef Clemens. Auf letzteren geht die Anlage des Landschaftsparks um die Burg zurück.
Über zwei bürgerliche Besitzer kam das Rittergut an den Major a.D. Karl Friedrich von Müller, von dessen Sohn es 1879 Franz Freiherr von Schorlemer-Overhagen kaufte und umfassend erneuerte. Seine Erben verkauften Metternich schon 1895 an den königlichen Kammerherrn Edmund Freiherr Spies von Büllesheim, dessen Erben die Burganlage bis heute bewohnen.
Während das Herrenhaus von Burg Metternich nach Kriegsschäden und beginnendem Verfall durchgreifend renoviert werden konnte, ist von der alten Vorburg der ur-sprünglich zweiteiligen Wasserburg nichts mehr erhalten. Der heutige vierflügelige Gutshof an die-ser Stelle wurde um 1880 vollständig neu erbaut.
Die Vorburggräben sind eingeebnet, aber das Herrenhaus ist noch immer von einem großen Weiher umgeben, der von der vorbeifließenden Swist gespeist wird und die Pfahlroste unter den Fundamenten ständig unter Wasser hält.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig nur von außen
Parkmöglichkeiten:
etwa 2 Gehminuten von der Burg entfernt
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
!!! Privatbesitz !!!