Burg Monschau
in Monschau
Burg Monschau Der älteste Teil der ganzen Anlage ist die sich auf steilem Felskamm erhebende Hochburg. Besonders eindrucksvoll ist die mächtige wohl erst nachträglich mit größeren Fenstern versehene Westmauer und der aus ihr vorspringende Bergfried. Beides im Kern Anlagen aus der Gründerzeit zu Ende des 12. Jahrhunderts. Hierzu gehört wahrscheinlich auch der mächtige Torbogen aus rotem Sandstein, der aus der Nordspitze der etwa dreieckigen Hochburg tief unter der jetzigen Terrainhöhe der Hochburg liegt. Bemerkenswert: die eigenartige unterirdische Verbindung des Eselsturms durch einen vom Palas aus herabführenden Treppengang. 1543 werden Stadt und Burg belagert, erstürmt und zerstört. 1794 wurde die Burg von den Franzosen als Nationalgut eingezogen und verkauft. Die Privateigentümer konnten die Anlage nicht erhalten. Das Burg verfiel mehr und mehr zur Ruine. Die Stadt kaufte sie um die Jahrhundertwende und leitete die Instandhaltung ein.
Ende der 20er Jahre wurde der Westflügel als Jugendherberge ausgebaut.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig von außen
Parkmöglichkeiten:
direkt an der Burg
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
in der Burg befindet sich eine Jugendherberge
Homepage:
Tipps & Tricks:
Auch wenn man direkt an der Burg parken kann, empfehlen wir dem geneigten Besucher eines der Parkhäuser Monschaus, denn die wenigen Parkmöglichkeiten sind meist von den Jugenherbergsbewohnern belegt