Kaiserburg Nürnberg
in Nürnberg
Kaiserburg Nürnberg Die Nürnberger Burg gehört zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters.
Um 1050 ließ das Geschlecht der Salier unter Heinrich III. die Anlage auf einem Berg über Nürnberg errichten. Friedrich Barbarossa (1152-1190) und seine Nachfolger bauten diese im 12. Jahrhundert großzügig aus. Davon zeugt heute noch die unversehrt erhaltene Doppelkapelle, die in einzigartiger Weise drei Funktionen vereinigt: die einer kaiserlichen Privat-, Hof- und Burgkapelle.
Im Jahre 1356 bestimmt Kaiser Karl IV., dass alle nachfolgenden Kaiser in der Kaiserpfalz Nürnberg Ihren 1. Reichstag abzuhalten hätten, und Kaiser Friedrich III. ließ während seiner langen Regierungszeit zwischen 1440 und 1493 Palas und Kemenate neu - größer und wohnlicher - erbauen.
In der Zeit von 1485 bis 1495 erreicht die Burg Nürnberg weitere Bedeutung als Aufbewahrungsort der Reichskleinodien.
1945 beschädigten Fliegerbomben die Burg schwer. Einzig die Kaiserkapelle, der Palas und zwei romanische Türme bleiben unversehrt.
Die Wiederherstellung der Anlage kam 1989 zum Abschluß. Der Rundgang umfasst neben der Doppelkapelle mit ihren mittelalterlichen Kunstschätzen die kaiserlichen Wohn- und Repräsentationsräume im Palas, die teilweise spätgotische Vertäfelungen aufweisen und mit Gemälden, Wandteppichen und Möbeln des 16. bis 17. Jahrhunderts ausgestattet sind.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
01. April bis 30. September: täglich 09.00 bis 18.00 Uhr
01. Oktober bis 31. März: täglich 10.00 bis 16.00 Uhr
Eintritt Burg/Museum (mit Führung): Erwachsene 5,00 EUR, erm. 4,00 EUR
Eintritt Sinwellturm: Erwachsene 3,00 EUR, erm. 2,00 EUR
Parkmöglichkeiten:
direkt an der Burg
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
An der Burg befindet sich eine Jugendherberge
Homepage:
Tipps & Tricks:
Die Burg kann innen nur mit Führung besichtigt werden.