Burg Rheinstein
bei Trechtingshausen
Burg Rheinstein Die Geschichte der Burg geht bis in das 9. Jahrhundert zurück, sie wurde als Zollburg erbaut. Eines ihrer geschichtlichen Höhepunkte erlebte die Burg bereits im Jahre 1282, als König Rudolf von Habsburg hier zu Gericht, gegen die unbotmäßigen Raubritter vom Mittelrhein saß. Nach der Blütezeit Rheinsteins - zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert - verfiel die Burg zur Ruine. Im Jahre 1823 erwarb Prinz Friedrich Wilhelm von Preussen den gut erhaltenen Ruinenbestand, und ließ die Burg ganz im Sinne der Rheinromantik des 19. Jahrhundert, von den Baumeistern J. C. von Lassauxl, Friedrich Schinkel und Wilhelm Kuhn wieder aufbauen. Durch Erbfolge blieb die Burg bis 1975 im Besitz der Hohenzollernfamilie. Am 7. November 1975 kaufte der Opernsänger Hermann Hecher die Burg Rheinstein, um sie vor dem Zugriff durch die Hare-Krishnar Sekte zu bewahren. Der Familie Hecher ist es in über 20 Jahren harter Arbeit, mit Unterstützung von Landeszuschüssen und einem einzigartigem Förderkreis, gelungen das "Schlösschen" Rheinstein wieder aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken, und es zu einem lebendigen Kulturdenkmal am Mittelrhein zu machen.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
15.03. bis 15.11. täglich 9:30 bis 17:30 Uhr
16.11. bis 14.03 montags bis donnerstags 14:00 bis 17:00 Uhr und sonntags 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: für Erwachsene 3,50 EUR, für Kinder 2,50 EUR
Parkmöglichkeiten:
etwa 5 Geh- und Steigminuten entfernt, unterhalb der Burg
Essen & Trinken:
Burggaststätte
Übernachtung:
zwei Appartments
Tipps & Tricks:
Grundsätzlich sind keine Führungen vorgesehen, bei unserem Besuch aber kamen wir ohne jegliche Voranmeldung in einen solchen Genuss. Grund unbekannt...
Das Kommandanten-Turm-Appartement und das Prinz-Georg-Appartement können sowohl als Hotelzimmer (ÜF) als auch als Ferienwohnung gemietet werden (mindestens fünf Übernachtungen).
Die Schlosskapelle kann für Hochzeiten gemietet werden.