Schloss Rochefort
in Rochefort
Schloss Rochefort Das Schloss Rochefort wurde erstmals 1155 urkundlich erwähnt, existierte aber wohl schon im 11. Jahrhundert. Über diese erste durch die Grafen von Rochefort auf einem Felssporn errichtete Anlage ist nicht viel bekannt. Ausgrabungen förderten die quadratischen Fundamente des Bergrieds sowie den Burgbrunnen zutage. Die Burg war die größte Wehranlage in der Region Famenne und kam von der Grafenfamilie Montaigu an die "von Duras", "von Walcourt", "von von der Mark", "von Löwenstein" und schließlich an das Geschlecht derer "zu Stolberg".
Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage umfassend verändert und modernisiert, um daraus ein repräsentatives Schloss zu machen. Ab 1746 wurden der Bergfried abgerissen und die Wehrmauern niedergelegt oder in neue Gebäude integriert. Ein Modell dieser umgebauten Anlage kann man im Museum des Schlosses bewundern.
Nach der Einnahme durch französische Truppen im Jahr 1795, wurde die Anlage zu französischem Staatseigentum. Sie wurde zwar noch durch einen Vertreter des Hauses Stolberg verwaltet, doch es fehlten die finanziellen Mittel, das Schloss zu unterhalten, so dass es verkauft werden musste.
1840 errichtete die Familie Collignon das so genannte "Maison Carrée", das 1906 durch die Familie einen Anbau im Stil der Neogotik erhielt und heute als "Neues Schloss" bezeichnet wird.
Heute wird die 1966 unter Denkmalschutz gestellte Schlossruine durch den Verein "Les Amis du Château Comtal de Rochefort" verwaltet.

 
Fakten



Öffnungszeiten:
Ende März bis Anfang November täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
Einritt 1,80 EUR
Parkmöglichkeiten:
direkt am Schloss
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Homepage:
Tipps & Tricks:
Führungen sind auf Anfrage möglich