Burg Sterrenberg
in Kamp-Bornhofen
Burg Sterrenberg Etwa um 1100 erbaut, erfüllte die Reichsburg Sterrenberg eine zweifache Funktion, die Sicherung des zum Fiskus Boppard gehörenden rechtsrheinischen Reichsgutbezirks sowie die Überwachung der Zollstelle Bornhofen. Bereits 1190 besaßen die Reichsministerialen von Bolanden die Burg und Bornhofen als Lehen des Reiches.
Nach dem Aussterben der Bolanden Ende des 13. Jahrhunderts gelangten die Grafen von Katzenelenbogen in Form einer Reichspfandschaft in den Besitz Sterrenbergs. Dieser wurde ihnen jedoch von dem mächtigen Erzbischof Balduin von Trier streitig gemacht, und im Zuge dieser Auseinandersetzung wurde Bornhofen um 1313 zerstört. Das Erzbistum Trier gewann schließlich die Oberhand und machte Sterrenberg zum Mittelpunkt seines rechtsrheinischen Besitzes. Sterrenberg büßte diese Funktion jedoch bereits 50 Jahre später zugunsten der Thurnburg (Burg Maus) bei Wellmich ein.
Die äußere 10 Meter hohe Streitmauer entstand um 1300. Die ebenso mächtige innere Schildmauer ist 100 Jahre älter.
1456 wird Sterrenberg schon "baufällig" und 1568 als "alt", "verfallen" und "unbewohntes Haus" bezeichnet.
Sterrenberg blieb kurtrierisch bis 1806, wurde 1866 dann nassauischer und schließlich preußischer Staatsbesitz (bis 1945). Heute ist sie im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Unterteilung in Vorburg und Kernburg mit je eigener Schildmauer über einem Halsgraben ist heute noch deutlich zu erkennen. Der quadratische, romanische Bergfried ist von einem engen Zwinger umgeben. An der Nordostecke des rechteckigen Berings steht über Eck gestellt ein kleiner, quadratischer, zweistöckiger Wohnturm , das sogenannte Frauenhaus.

(Quelle: www.burg-sterrenberg.de)

 
Fakten



Öffnungszeiten:
ganzjährig von außen
Innenbesichtigung nicht möglich
Parkmöglichkeiten:
direkt an der Burg
Essen & Trinken:
Burgcafé und -restaurant
Übernachtung:
ein Burghotel ist in Planung
Tipps & Tricks:
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