Burg Vianden
in Vianden (L)
Burg Vianden Burg Vianden wurde vom 11. bis 14. Jahrhundert auf den Fundamenten eines römischen Kastells und eines karolingischen Refugiums gebaut. Bis zum 15. Jahrhundert war sie der Wohnsitz der mächtigen Grafen von Vianden, die sich ihrer Beziehungen zum deutschen Kaiserhof rühmten und deren bedeutendster Graf, Heinrich I., mit einer Blutsverwandten der Königin von Frankreich verheiratet war. Im Jahre 1417 wurden die Grafschaft und die Burg der jüngeren Linie des deutschen Hauses Nassau vererbt, die sich 1530 dazu noch das französische Fürstentum von Oranien einverleibte.
Die Kapelle, der kleine Pallas sowie der große Pallas wurden gegen Ende des 12. und während der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Der sogenannte Jülicher Bau westlich des großen Pallas (heute nicht mehr existent) geht auf den Anfang des 14. Jahrhunderts zurück, der Nassauer Bau wurde erst Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet.
1820, unter der Herrschaft von König Wilhelm I. der Niederlande, führte der Verkauf der Burg und deren anschließende Zerlegung in ihre Einzelteile zum Ruinenzustand.
Im Jahre 1890 fiel die Anlage an Großherzog Adolf, der älteren Linie des Hauses Nassau, und blieb lange Zeit im Besitz der großherzoglichen Familie.
Nach Übernahme der Burg in Staatsbesitz im Jahre 1977 wurde sie entsprechend ihrer ehemaligen Pracht restauriert.

(Quelle: www.castle-vianden.lu)

 
Fakten



Öffnungszeiten:
November bis Februar: täglich 10:00 - 16:00 Uhr
März und Oktober: täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
April bis September: 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt (ohne Führung): Erwachsene: 4,50 EUR, Studenten: 3,50 EUR, Kinder: 1,50 EUR
Führungen (nur nach vorheriger Absprache für Gruppen ab min. 20 Personen): 0,50 EUR zusätzlich
Parkmöglichkeiten:
etwa 5 Gehminuten von der Burg entfernt
Essen & Trinken:
nein
Übernachtung:
nein
Tipps & Tricks:
Auf Vianden gibt es einen großen Devotionalienhandel in Sachen Burgen.